Jedes Jahr erleiden 18.000 Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein einen Schlaganfall. Diese Erkrankung ist noch immer die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter. Doch wer glaubt, der Schlaganfall sei eine reine „Alterskrankheit“, hat weit gefehlt: Tatsächlich ist jeder 6. Patient jünger als 45 Jahre. Menschen jedes Lebensalters, auch Kinder, sind von ihm betroffen.

Umso wichtiger ist es, immer wieder über den Schlaganfall und seine Folgen aufzuklären. Bereits zum 5. Mal lädt Prof. Dr. Günter Seidel von der Asklepios Klinik Nord deshalb zur Hamburger Schlaganfallveranstaltung. Die Besucher erfahren zwischen 9:00 und 13:00 Uhr in vielen spannenden Vorträgen, was sich in Sachen Akutbehandlung und Rehabilitation in der letzten Zeit alles verbessert hat. Dennoch leben viele Menschen nach einem Schlaganfall mit dessen Folgen, die ganz unterschiedlich sein können: Gesichtsfeldeinschränkungen, verändertes Körpergefühl, Aphasie oder Lähmung. All das kann nach einem Schlaganfall zur Herausforderung werden. Wie man Lebensmut und Lebensfreude nach einem Schlaganfall wiederfindet und wie man den Alltag trotz Einschränkungen gut meistern kann, erläutert Jürgen Langemeyer, Vorsitzender des Schlaganfall-Ring, im traditionell letzten Vortrag des Tages.

Der Eintritt ist frei.

Wann?
Samstag, 22.10.2016
9:00 – 13:00 Uhr

Wo?
Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll
Haus 2, EG, Konferenzraum 1+2
Henny-Schütz-Allee 3
22419 Hamburg